Reportagen über den Alltag und das Leben, Menschen und ihre Geschichten, Lebenserfahrung und Orientierung. Montag bis Freitag von 10.05 bis 10.30 Uhr in SWR2.
Ein deutscher Filmemacher über die Menschenrechtsverletzungen in Guatemala. Von Erika Harzer. SWR2 Leben vom 07.09.2010.
Seit mehr als einem Jahrzehnt beschäftigt sich Uli Stelzner mit Guatemala. Sein neuester Film ¿La Isla- Archive einer Tragödie¿ erzählt von dem in Polizeiarchiven dokumentierten Staatsterror gegen die Zivilbevölkerung während des Bürgerkriegs. Die Filmpremiere in Guatemala wurde von Bombendrohungen begleitet. Erika Harzer war in diesen schwierigen Stunden dabei. Was bewegt ihn, sich den hochbrisanten politischen Themen im fernen Guatemala anzunehmen?
Frauen in der Unternehmensnachfolge. Von Stefanie Pütz. SWR2 Leben vom 06.09.2010.
Frauen sind heute genauso qualifiziert wie Männer. Dennoch werden nur 15 Prozent der Unternehmen im Nachfolgeprozess an eine Frau übergeben. In Familienunternehmen sieht die Lage noch trostloser aus: Nur jeder zehnte Unternehmer übergibt seine Firma an die eigene Tochter. Denn das Bild des Unternehmers ist immer noch stark männlich geprägt. Zwei Unternehmertöchter und eine Externe berichten, wie sie den Schritt an die Spitze eines alt eingesessenen Unternehmens geschafft haben.
Geistig Behinderte "kommusizieren". Von Thomas Moser. SWR2 Leben vom 03.09.2010.
Angelika bläst die Querflöte eher, als dass sie sie spielt. Mathias rührt sachte die Wassertrommel. Markus sitzt am Xylophon und singt ein Lied, das er selber getextet hat. Angelika, Mathias und Markus sind geistig schwer behindert und Musikanten des "Schwebenden Orchesters" im Behindertenwohndorf der evangelischen Diakonie Stetten. Der Musiktherapeut Pierre Schneider leitet die Gruppe. Die Musik ist für sie vor allem Kommunikation - sie "kommusizieren" miteinander. Eine Produktion aus dem Jahr 2008.
Wie man sein Gegenüber anregen oder ausbremsen kann. Aus der Reihe "Kommunikation" (9). Von Petra Mallwitz. SWR2 Leben vom 02.09.2010.
"Er hat nie gefragt, wie es mir geht¿, sagt ein junger Mann über seinen Vater und man merkt ihm an, wie ihn das verletzt. Ehrliche Fragen schenken dem anderen Raum, den er sich ohne die Frage, vielleicht nicht zu nehmen wagt. Die Frage zeigt ein Interesse, das dem Befragten Bedeutung verleiht. Und manche Fragen können sogar ganz neue Gedanken- und Handlungswelten eröffnen. Von solchen Fragen erzählt die Psychotherapeutin Dr. Carmen Kindl- Beilfuß. (Eine Produktion aus dem Jahr 2009)
Versteckte Aggressionen und das Konzept der gewaltfreien Kommunikation. Aus der Reihe "Kommunikation" (8). Von Kati Engelmann. SWR2 Leben vom 01.09.2010.
Der Konfliktforscher und Friedensvermittler Marshall Rosenberg erkennt in manchen Sätzen versteckte Gewalt und provoziert damit zunächst heftiges Kopfschütteln. Seine Lehre von der Gewaltfreien Kommunikation erhebt weder einen moralischen Zeigefinger, noch sucht sie einfach medienwirksame Provokation. Rosenberg lehrt ein völlig neues Verständnis von Kommunikation. (Eine Produktion aus dem Jahr 2009)
Kommunikation mit Komapatienten und Demenzkranken. Aus der Reihe "Kommunikation" (7). Von Ulrike Lückermann. SWR2 Leben vom 31.08.2010.
Menschen, die nicht mehr sprechen können bekommen noch viel von ihrer Umwelt mit. Demenzkranke haben eine große Sensibilität für Atmosphäre und Stimmungen, Komapatienten reagieren auf direkte Ansprache und auf sensorische Reize. Ulrike Lückermann begleitet eine Ehefrau, deren Mann seit Jahren im Wachkoma liegt sowie Angehörige, die einen Demenzkranken pflegen. Sie trifft Musiktherapeuten bei ihrer Arbeit und spricht mit Experten. (Eine Produktion aus dem Jahr 2009)
Die hohe Kunst der wertschätzenden Auseinandersetzung. Aus der Reihe "Kommunikation"(6). Von Michaela Wagner. SWR2 Leben vom 30.08.2010.
"Wie war ich?" - solche Fragen würden wir gerne häufig frei und frank stellen. Denn ob privat und in Beziehungen, wir wünschen uns, gesehen und wahrgenommen zu werden. Häufig erfahren wir aber nur dann eine Rückmeldung, wenn etwas nicht klappt. Wie es gelingen kann, eine wertschätzende Auseinandersetzung zu führen, darüber hat Michaela Wagner mit Menschen gesprochen, die sich darin üben und mit Beratern, die darin schon einige Übung haben. (Eine Produktion aus dem Jahr 2009)
Verbale Hilflosigkeit. Aus der Reihe "Kommunikation" (5). Von Mechthild Klein. SWR2 Leben vom 27.08.2010.
In einem Gespräch fallen aus heiterem Himmel ein paar herablassende Sätze, die sitzen wie Hiebe. Sie sind sprachlos während ihr Gegenüber vielleicht nicht einmal gemerkt hat, was da passiert. Was macht man in solchen Fällen? Die Kommunikationstrainerin Barbara Berckhan und der Psychologe und Coach Tom Diesbrock zeigen Wege auf, wie die Betroffenen aus solchen Wortfallen unbeschadet herauskommen und wie sie es schaffen, sich nicht grundsätzlich in Frage stellen zu lassen. (Eine Produktion aus dem Jahr 2009)
Wie wir uns durch Mimik, Gestik und Körperhaltung mitteilen. Aus der Reihe "Kommunikation" (4). Von Ulfried Geuter. SWR2 Leben vom 26.08.2010.
Alle Menschen sprechen mit ihrem Körper. Die einen mit großen Gesten, die anderen gebremst und versteckt. Selbst in der Redesituation par excellence, der Psychoanalyse, sagen Forscher, findet der größte Teil der Kommunikation ohne Worte statt. In der Mimik zeigen sich unwillkürlich Angst, Trauer oder Wut. Manchmal verraten Gesten aber auch das Gegenteil von den Worten. Der Körper teilt ständig mit, was für einen Menschen bedeutsam ist. (Eine Produktion aus dem Jahr 2009)
Wie entsteht ein gutes Gespräch? Aus der Reihe "Kommunikation"(3). Von Birgit Schönberger. SWR2 Leben vom 25.08.2010.
"Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe." Dieses Zitat von Paul Watzlawick ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Dialog als eine Möglichkeit, sich selbst im Spiegel des anderen zu erkennen und weiter zu entwickeln. Beim Dialog geht es um einen Gewinn für beide durch neue Einsichten und Erkenntnisse. Die beiden Dialog-Experten Johannes und Martina Hartkemeyer lüften das Geheimnis des gelungenen Dialogs. (Eine Produktion aus dem Jahr 2009)
Missverständnisse und andere Fallstricke der Kommunikation. Aus der Reihe "Kommunikation"(2) Von Ines Molfenter. SWR2 Leben vom 24.08.2010.
Als der Entdecker Australiens die Aborigines nach dem Namen des springenden Beuteltieres fragte, erhielt er die Antwort "Känguru". Für ihn war das der Name des Tieres. Die Aborigines jedoch meinten damit "Ich verstehe nicht". Der Kommunikationspsychologe Prof. Schulz von Thun und andere Experten erklären anhand von anschaulichen Beispielen, wieso es zu Kommunikationsstörungen kommen kann, wie man sie erkennt und was dagegen zu tun ist. (Wdh. vom 08.04.2009)
Kindliche Kommunikation und ihre Entwicklung. Aus der Reihe "Kommunikation" (1). Von Stephanie von Oppen. SWR2 Leben vom 23.08.2010.
Begleitet von Mimik und Bewegung, so kommuniziert das wenige Wochen alte Baby. Kinder lernen Sprache über all ihre Sinne: durch Kontakt, durch Berührung, durch das Hören. Das Gehirn durchläuft in den ersten Lebensjahren eine enorme Entwicklung, die sich in der Sprache widerspiegelt. Stephanie von Oppen hat mit Eltern, Kindern, Erziehern und Entwicklungspsychologen gesprochen. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Eltern eines Heroinabhängigen. Von Dieter Jandt. SWR2 Leben vom 20.08.2010.
Siggi hat vor zehn Jahren zum ersten Mal Heroin gespritzt. Seitdem durchlebt er alle Höhen und Tiefen eines Suchtabhängigen und mit ihm die Eltern. Der Sohn stiehlt, um seine Sucht zu finanzieren. Dennoch unterstützen ihn seine Eltern, damit er nicht total den Halt verliert. Co-Abhängigkeit, Selbstvorwürfe, maßlose Enttäuschung, am liebsten würden die Eltern ihren Sohn manchmal endgültig rausschmeißen. Aber können sie das wirklich? Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Vom Umgang mit Problemen aus der Vorbeziehung. Von Regina Burbach. SWR2 Leben vom 19.08.2010.
"Mitte 40, geschieden, frei von Altlasten", lautet eine Partnerschaftssuchanzeige. Irgendwie suspekt. Ein Mensch ohne Vergangenheit? Oder mit gestörter Selbsteinschätzung?
Und was hat der Begriff aus dem Bodenschutz da zu suchen? "Altlasten" - Seelische Verletzungen, Unterhaltsstreit und Schuldgefühle können in ein neues Glück einwirken wie Giftmüll in ein Grundstück. Gespräche über Belastungen aus der Vorbeziehung und wie man sich davon lösen kann. Eine Produktion aus dem Jahr 2008.
Wenn das Gedächtnis auf einen Schlag weg ist. Von Klaus Schirmer. SWR2 Leben vom 18.08.2010.
Infolge einer falsch behandelten Hirnhautentzündung verliert Sabine K. ihr Gedächtnis. Was sich nach einem spannenden Hollywood-Drehbuch anhört, ist für Sabine und ihre Familie der Beginn einer realen Odyssee. Ärzte und Therapeuten sind mit ihrem Fall überfordert. Aus Tagebüchern und von ihrer Familie erfährt sie, was für ein Mensch sie früher war. Mit Hilfe einer Psychotherapie lernt sie, die Ängste im Alltag zu bewältigen. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Vom Schritt in den Rollstuhl. Von Rebecca Hillauer. SWR2 Leben vom 17.08.2010.
Eineinhalb Millionen Menschen in der Bundesrepublik sitzen dauerhaft im Rollstuhl.. Der Schritt in den Rollstuhl bedeutet für alle einen großen Einschnitt in ihrem Leben. Jede/r Einzelne stellt sich der neuen Herausforderung auf ganz eigene Weise. Viele wehren sich bis zuletzt dagegen, andere wissen sich die Hilfe bewusst anzueignen, um ein selbstständiges und unabhängiges Leben zu führen. Stellvertretend erzählen zwei Betroffene, wie sie den Schritt in den Rollstuhl bewältigt haben. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Und die Irrwege des Pedoskops. Von Hans-Volkmar Findeisen. SWR2 Leben vom 16.08.2010.
Generationen sind mit Lurchi, der Comic-Figur der Schuhfirma Salamander, aufgewachsen. Über die dunklen Seiten seiner Biographie schweigt man beharrlich. Jahrelang bediente man sich bei der Salamander-Schuhanprobe strahlenintensiver Röntgenmaschinen, die die Kinderfüße passgenau abzubilden pflegten: das Pedoskop. Wir steigen hinab in die Tiefen der Salamander-Archive und in das kollektive Gedächtnis der Generation Lurchi. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Wenn die Frau das Geld verdient. Von Ingrid Müller-Münch. SWR2 Leben vom 13.08.2010.
Rainer ist Architekt, Brigitte Journalistin, sie haben ein Kind. Bei Rainer wurden die Aufträge knapp und Brigitte muss heute das Geld verdienen, die Familie ernähren. Wie gehen beide mit der ungewohnten Situation um? Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Eine Sinti-Kindheit in der DDR. Von Karin Ney. SWR2 Leben vom 12.08.2010.
Der Erstgeborene sollte Django heißen, aber die DDR-Behörden erlaubten der Sinti-Familie 1976 nicht, ihrem Sohn den Vornamen des berühmten Gitarristen Django Rheinhardt zu geben - erklärtes Vorbild der Berliner Musikerfamilie. Aus Django wurde Janko, gezwungenermaßen. Natürlich wurde der legendäre Django Reinhardt auch Jankos Vorbild, denn er wuchs mit dieser Musik auf. Als 1989 die Mauer fällt, ist Gitarre-Spielen auch für den 13-Jährigen das Wichtigste in seinem Leben. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Über andressierte und echte Dankbarkeit. Von Ingrid Strobl. SWR2 Leben vom 11.08.2010.
Psychologische und empirische Studien haben ergeben: Dankbarkeit löst Gefühle von Glück und Zufriedenheit aus. Dankbare Menschen sind glücklich, weil sie dankbar sind, und nicht dankbar, weil sie ohnehin vom Leben verwöhnt wären. Dankbarkeit macht das Leben leichter, und zwar für sich selbst wie auch für andere. Was aber, wenn man nur selten einen Grund zur Dankbarkeit findet? Ist sie ein angeborenes Talent oder kann man sie erlernen? Und wie lehrt man Kinder echte, empfundene Dankbarkeit, die nichts mit dem herkömmlichen Dressurakt zum "Wie sagt man?!" gemein hat? eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Was Jugendliche im Internet von sich preisgeben. Von Ulrike Raffel. SWR2 Leben vom 09.08.2010.
Sind Jugendliche zu sorglos im Netz bei SchülerVZ und in ICQ unterwegs und wie stehen Lehrer und Eltern dazu? Ulrike Raffel hat zwei Mädchen einer Klasse besucht und mit ihren Eltern, einem Lehrer und einem Kriminalpolizisten gesprochen über Grenzen, Lust und Reiz von SchülerVZ, ICQ und anderen Interplattformen, in denen Jugendliche ihre Herzen ausschütten. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Über Humor als Stärkungsmittel und Siege, die stark machen. Von Hans-Otto Reintsch. SWR2 Leben vom 06.08.2010.
Topmanager nehmen Unterricht bei einem Clown, um den Humor zu erlernen, um lockerer zu werden, effektiver und führungsstärker. Die Neurologin Dr. Petra Klapps arbeitet als Schauspielerin, Pantomimin, Coach und Kommunikationstrainerin und als Clown. Manager nehmen bei ihr Unterricht, weil die Mechanik des Lachens und des Witzes viel mit dem zu tun hat, was Manager täglich einsetzen müssen: Menschenkenntnis, Gespür für Situationen und perfektes Timing. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Das Ehedrama in fünf Akten. Vom Matthias Baxmann. SWR2 Leben vom 05.08.2010.
In der Ehe gibt es gute und schlechte Zeiten, gegenseitige Erwartungen, Grundkonflikte und Momente großen Glückes. Darüber hat Reporter Matthias Baxmann mit vielen Menschen gesprochen: frisch Verheiratete, Geschiedene, eine Standesbeamtin, eine Stripteaselehrerin und eine Familienrichterin. Die kleinen Geschichten, Ratschläge und Erfahrungen hat der Autor zu einem Ehedrama in fünf Akten gemacht: Hochzeit, Alltag, Treue, Scheidung und neue Partner. Eine Produktion aus dem Jahr 2007.
Wenn Kaufen zur Sucht wird. Von Rainer Schwochow. SWR2 Leben vom 04.08.2010.
Er liebt Kameras, Werkzeug und Fachbücher. Er sucht im Internet nach Angeboten, wird fündig und kauft. - Sie liebt farbenfrohe und ausgefallene Kleidung und genießt die Momente im Laden, wenn sie die Sachen anprobiert, doch kaum hat sie das Geschäft verlassen, bereut sie ihren Kauf. Er hat Schulden, mehrere zehntausend Euro. Sie hat Schulden. Und doch können beide nicht von ihren Einkäufen lassen. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Wie Michael König erfuhr, dass seine Eltern in Auschwitz waren. Von Antje Leetz. SWR2 Leben vom 03.08.2010.
Als er fünf Jahre alt war, hatte ihn ein Kind gefragt: "Ich habe gehört, deine Mutter war in Auschwitz?" Damit konnte Michael König überhaupt nichts anfangen. Aber unterbewusst habe er immer gefühlt, dass da etwas Schreckliches geschehen war. Michael König ist in Geborgenheit aufgewachsen. Seine Eltern haben ihm nie vom Konzentrationslager erzählt und er hat auch nie gefragt. Bis er vor einiger Zeit selbst dem Tod nahe war - das Herz. Vieles will er nun klären, solange seine Eltern noch leben. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Oder: Kann man einem Kind von Auschwitz erzählen?. Von Antje Leetz. SWR2 Leben vom 02.08.2010.
"Warum hat Adi so komische Zahlen auf dem Arm?", fragte mich das Mädchen. "Das ist eine Häftlingsnummer", sagte ich und wollte ihr von Auschwitz erzählen. - Ich selbst ahne die Geschichte von Adi und Marischa nur. Dabei kenne ich die beiden, seit ich denken kann. Ich hätte sie hundert Mal fragen können und habe es nicht getan. Heute zeichne ich ihre Erzählung auf, für das Kind und für mich. Eine Produktion aus dem Jahr 2009.
Lobbyismus in Brüssel. Von Anna Stellmann und Michael Fischer. SWR2 Leben vom 30.07.2010.
Frank Schwalba-Hoth ist König in einer Welt, in der die richtigen Kontakte der Schlüssel zum Erfolg sind. Sein Königreich liegt in Brüssel und das Geschäft mit der Interessensvertretung ist der am schnellsten expandierende Wirtschaftszweig in Europas Hauptstadt. Die EU-Institutionen sind auf die Lobbyisten angewiesen, da sie durch ihr Fachwissen den Abgeordneten und Beamten die Arbeit erleichtern. Frank Schwalba-Hoth erzählt von seiner Arbeit und der geplanten Transparenz-Initiative.
Ein Lehrgang in Sachen Aufschieben. Von Birgit Schönberger. SWR2 Leben vom 29.07.2010.
Wer an seinem chaotischen Schreibtisch verzweifelt, dringende Telefonate immer wieder aufschiebt und Rechnungen zu spät bezahlt, leidet unter einem Mangel an Selbstdisziplin und sollte den Hang zur Unordnung mit To Do-Listen usw. bekämpfen. In dieses Horn blasen Hunderte von Ratgebern, die in zehn Schritten den Weg in ein aufgeräumtes und strukturiertes Leben weisen. Birgit Schönberger hat sich entschieden, einen anderen Weg auszuprobieren. Ohne Selbstdisziplin. (Wdh. vom 04.03.2009)
Wie Kinder an ihren Ängsten wachsen. Von Sabine Stahl. SWR2 Leben vom 28.07.2010.
Michael versteckt sich hinter dem Vorhang, wenn Besuch kommt, Lisa kann nicht einschlafen, weil hinterm Schrank ein böser Wolf lauert. Die meisten Mütter und Väter wollen ihre Kinder vor vermeintlich schlechten Gefühlen bewahren. Aber Ängste gehören zur persönlichen Entwicklung des Menschen dazu. Wie können Eltern konstruktiv damit umgehen und ihren Kindern Sicherheit geben? Wie können auch sie "Mut zur Angst" entwickeln? (Wdh. vom 25.02.2009)
Kindermodels und ihr Alltag. Von Anja Rosenow-Sottorf. SWR2 Leben vom 27.07.2010.
Nikita war ein Jahr alt, als ihre Karriere als Kindermodel begann. Mit sieben ist sie immer noch erfolgreich dabei. Castings für Filmrollen oder Werbeproduktionen, Tonaufnahmen und Foto-Shootings, gehören zu ihrem Alltag. Es geht um das eine gute Foto, nicht um die Persönlichkeit. Alles dreht sich um die Wünsche des Kunden und natürlich um viel Geld. Die Autorin hat mit Model-Kindern und Eltern gesprochen, sie beobachtet und eine Schweizer Kinderpsychologin befragt.(Wdh. vom 17.03.2009)